Aquarium dekorieren

Mit diesen Tipps eindrucksvoll und schonend Aquarium dekorieren

Aquarien sind etwas Wunderbares. Ob nun im Wohnzimmer oder im Arbeitszimmer, sie sorgen überall für eine angenehme Atmosphäre. Die grünen Wasserpflanzen und auch die bunten Wasserbewohner sind der ganze Stolz eines passionierten Aquarienbesitzers. Viele von ihnen geben sich viel Mühe und stecken sehr viel Zeit und Geduld in die Gestaltung ihres Aquariums. Schließlich sieht ein lieblos gestaltetes Aquarium einfach langweil und trostlos aus. Nachfolgend zeigen wir, wie Du Dein Aquarium eindrucksvoll dekorieren kannst, auch wenn Du noch ein Einsteiger bist.

Die richtigen Dekomaterialien fürs Aquarium

Dekomaterialien, mit denen Du Dein Aquarium gestalten kannst, gibt es viele. Diese reichen von ganz gewöhnlichen Steinen über Wurzeln bis hin zu Figuren aus Kunststoff. Nun ist es aber so, dass ein Aquarium doch eigentlich ein kleines Stück Natur ist. Deshalb solltest Du das Aquarium auch nach Möglichkeit so naturnah wie möglich dekorieren, den so sieht es gleich viel schöner aus. Außerdem ist es so auch wesentlich gesünder für die Aquarienbewohner. Reine Naturprodukte wie Treibholz, Wurzeln, Steine und Wasserpflanzen sind daher die perfekte und im besten Fall auch einzige Deko im Aquarium.

So richtet man das Aquarium ein

Zu allererst sollte das Aquarium mit einer wenigstes zwei Zentimeter dicken Schicht Mineral-Bodengrund bedeckt werden. Anschließend bringst Du eine etwa fünf Zentimeter dicke Schicht Kies ein. Dieser sorgt dafür, dass die Wasserpflanzen genug Halt bekommen. Damit das Aquarium später optisch größer wirkt, kannst Du die Kiesschicht so einfüllen, dass sie hinten höher ist als vorne, also schräg nach vorne abfällt. Achte dabei aber darauf, dass sich Mineral-Bodengrund und Kies nicht miteinander vermischen.

Steine, Wurzeln und Co.

Nun kannst Du damit beginnen, das Aquarium mit Steinen, Wurzeln und Co. zu dekorieren. Für eine richtig schöne Gestaltung gehst Du nach dem goldenen Schnitt vor und unterteilst die Frontansicht in vier Bereiche. Ziehe dafür gedanklich einen Strich von oben nach unten, sodass der linke Teil 62 Prozent und der rechte Teil 38 Prozent ausmachen. Genau das gleiche machst Du noch mal mittels eines Querstrichs, durch den der obere Teil 62 und der untere Teil 38 Prozent beträgt. Direkt an der Überschneidung beider Linien solltest Du das größte Highlight setzen, wie etwa einen auffälligen Stein oder eine schöne große Wurzel. Auch Höhlen sind immer wieder ein echter Blickfang und zudem ein willkommener Unterschlupf für Panzerwelse, Garnelen, Bärblinge und viele andere Wasserbewohner.

Technik

Nun folgt noch die Technik, die aus der Filteranlage und dem Regelheizer besteht. Diese solltest Du in einer der beiden hinteren Ecken hinter den Wasserpflanzen verstecken. Die Mess- und Steuergeräte solltest Du mit viel Geduld einstellen. Dabei solltest Du besonders gewissenhaft vorgehen, damit nicht am Ende die Pflanzen oder sogar die Tiere mit der Zeit eingehen.

Dekopflanzen im Aquarium pflegen

Selbstverständlich dürfen auch Wasserpflanzen nicht fehlen. Zwar sollte das Aquarium insgesamt dicht bepflanzt werden, damit sich die Fische auch gut verstecken können. Allerdings darfst Du es auch nicht übertreiben. 150 Wasserpflanzen oder mehr in einem 54 Liter Aquarium beispielsweise wären definitiv zu viel. Hier reichen rund 30 Pflanzen allemal aus. In einem 112-Liter-Aquarium hingegen sind rund 150 Pflanzen wesentlich besser aufgehoben.

Das richtige Licht

Über eine Zeitschaltuhr kannst Du die Beleuchtung optimal regeln. Genau die richtige Lichtmenge erhalten die Wasserpflanzen bei einer Leuchtdauer von zehn bis zwölf Stunden täglich. Gönne den Pflanzen aber idealerweise eine Mittagspause von zwei bis vier Stunde. Den Pflanzen kommt dies zu Gute, Algen werden dadurch hingegen weitestgehend vermieden.

Fische dem Aquarium richtig beifügen

Wenn das Aquarium fertig eingerichtet ist, solltest Du auf keinen Fall sofort Fische in das Wasser setzen. Damit solltest Du mindestens noch zwei oder drei Wochen warten, damit sich im Wasser ein biologisches Gleichgewicht entwickeln kann. Werden zu früh Fische eingesetzt, können diese sonst schnell anfällig für Krankheiten werden.

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